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Anfang dieser Woche erhöhte Trump den Druck auf den Iran weiter, indem er ein Ultimatum stellte: Innerhalb von 48 Stunden musste die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet werden, sonst würden iranische Kraftwerke bombardiert. Der Iran reagierte sofort, dass ein Angriff auf die Energieinfrastruktur zu einer vollständigen Sperrung der Passage führen würde.
Das wäre ein Extremszenario. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels läuft über diese Route. Die Märkte reagierten nervös, weil ein vollständiger Shutdown einen weiteren Schock für die Energiepreise und die Inflation bedeuten würde.
Kurz darauf folgte jedoch eine Wende. Trump gab dem Iran weitere fünf Tage Zeit für Verhandlungen, teilweise aufgrund des Drucks von Verbündeten und Ländern in der Region. Sie warnten davor, dass eine groß angelegte Zerstörung der iranischen Infrastruktur das Land destabilisieren und einen langwierigen Konflikt auslösen könnte. Die Märkte reagierten sofort: Das Öl fiel und die Aktien erholten sich.

Trotz möglicher Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurde der Kampf fortgesetzt. Der Iran führte Angriffe auf israelische Städte und US-Stützpunkte in der Region durch. Saudi-Arabien und Kuwait meldeten ebenfalls abgefangene Drohnen und Schäden an der Energieinfrastruktur.
Die USA arbeiten derzeit an einem 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Konflikts, der Abkommen über nukleare Aktivitäten, Sanktionserleichterungen und die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus beinhaltet. Der Iran lehnte jedoch einen Waffenstillstand ab und bezeichnete die Gespräche als „unlogisch“.
Es ist bemerkenswert, dass Gold unter starkem Druck steht. Seit Beginn des Konflikts hat das Edelmetall mehr als 20% verloren und verzeichnete den größten wöchentlichen Rückgang seit 1983.
Dies scheint in einer geopolitischen Krise kontraintuitiv zu sein, entspricht aber einem Muster, das häufiger vorkommt. Wenn die Märkte unter Druck geraten und die Liquidität versiegt, werden sichere Häfen sogar verkauft. Gleichzeitig sorgen steigende Energiepreise für höhere Inflationserwartungen und damit für höhere Zinserwartungen, was sich negativ auf Gold auswirkt.
Die Kombination aus einem stärkeren Dollar, höheren Zinserwartungen und Liquiditätsdruck übt derzeit starken Druck auf Gold aus.
Die Inflation im Vereinigten Königreich blieb im Februar bei 3%, aber die Aussichten haben sich aufgrund des Krieges im Nahen Osten rapide verschlechtert. Analysten gehen davon aus, dass die Inflation bis Ende des Jahres aufgrund der steigenden Energiepreise um etwa einen Prozentpunkt höher sein wird.
Die EZB befindet sich ebenfalls in einer schwierigen Lage. Der Zinssatz blieb unverändert, aber das Bild hat sich deutlich geändert. Höhere Rohstoffpreise erhöhen das Inflationsrisiko, während das Wirtschaftswachstum sogar unter Druck gerät.
Das bringt die Notenbanken wieder in das bekannte Dilemma: höhere Inflation, aber gleichzeitig schwächeres Wachstum. Die Märkte beginnen bereits, mögliche Zinserhöhungen zu berücksichtigen, während die Zentralbanken vorerst vorsichtig bleiben.

Die Eurozone zeigt derzeit Anzeichen einer Konjunkturabschwächung. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex zeigt eine deutliche Abschwächung, insbesondere im Dienstleistungssektor. Unternehmen berichten, dass Unsicherheit und geopolitische Spannungen Investitionen und Nachfrage drücken.

Geopolitische Spannungen und Unsicherheiten rund um die Straße von Hormus sorgen für Marktturbulenzen und Druck auf Gold. Erfahren Sie, was steigende Inflation, Zinserwartungen und Konjunkturabschwächung für Ihre Edelmetallinvestitionen bedeuten.
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