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Das Jahr 2026 ist für Anleger voller Widersprüche. Während der Iran-Krieg „die größte Energiekrise der Geschichte“ auslösen würde, verzeichnen die amerikanischen Börsenindizes einen Rekord nach dem anderen.
Die geopolitischen Unruhen sind groß, Populismus und Polarisierung nehmen zu, doch auf den Finanzmärkten herrscht nach wie vor Optimismus. Der wichtigste Grund dafür ist das enorme Potenzial der KI-Revolution, das vorerst schwerer wiegt als die politische und wirtschaftliche Unsicherheit.
Vorerst geben die harten Zahlen dem Markt Recht. Die Wirtschaftsdaten fallen weiterhin positiv aus, und auch die Quartalszahlen der Unternehmen sind auffallend stark. Innerhalb des S&P 500 sind US-Börsenunternehmen profitabler denn je. Zudem meldeten 85 Prozent der Unternehmen einen höheren Gewinn als erwartet, während bei 77 Prozent auch der Umsatz über den Erwartungen lag.
Auch in dieser Woche wurde dieses positive Bild erneut bestätigt. Die Auftragseingänge der Industrie in den Vereinigten Staaten fielen besser aus als erwartet, womit sich die Reihe positiver wirtschaftlicher Überraschungen weiter fortsetzte.
So entsteht ein Klima, in dem die Börsen steigen können, obwohl mit dem Iran-Krieg nach wie vor eine große Bedrohung über dem Markt schwebt.

Obwohl der Goldpreis seit den Höchstständen im Januar eine schwierige Phase durchläuft, bleibt die Lage aus fundamentaler Sicht vielversprechend.Die geopolitische Unsicherheit ist nach wie vor groß. Gleichzeitig schreitet der Wandel hin zu einer neuen Weltordnung voran. Weg von einer unipolaren Welt, in der die Vereinigten Staaten lange Zeit die dominierende Macht waren, hin zu einer multipolaren Welt, in der auch China und andere Großmächte eine immer größere Rolle einnehmen.
Zudem ist nach wie vor höchst ungewiss, was die KI-Revolution letztlich für die Weltwirtschaft bedeuten wird. Niemand kann mit großer Sicherheit vorhersagen, welches Land in zwei oder drei Jahrzehnten die dominierende Wirtschaftsmacht auf der Erde sein wird.
Das erschwert Investitionen in bestimmte Aktien oder Volkswirtschaften, da die Gewinner weniger klar sind. Gerade diese Unsicherheit spricht für eine größere Rolle von Vermögenswerten, die weniger von wirtschaftlichen und politischen Machtverhältnissen abhängig sind.
Einfach ausgedrückt: Für Gold spielt es kaum eine Rolle, ob China oder Amerika der Weltmarktführer von morgen wird. Für Unternehmen wie Apple und Tesla ist diese Frage hingegen von großer Bedeutung. Die Unvorhersehbarkeit der Zukunft schafft für die kommenden Jahre ein günstiges Umfeld für Gold.
Es ist nämlich weniger sicher, dass sich eine Investition in den S&P 500 so auszahlen wird wie im vergangenen Jahrzehnt. Das bedeutet nicht, dass Anleger ihr gesamtes Kapital sofort in Gold und andere unabhängige Vermögenswerte umschichten müssen, aber es stärkt die Argumente dafür.
Die Deutsche Bank kam kürzlich zu einem ähnlichen Schluss. Nach Ansicht des Bankriesen könnte Gold zu einem der wichtigsten Gewinner in einer Welt werden, in der Länder weniger abhängig vom US-Dollar sein wollen.

Vor allem Zentralbanken in Schwellenländern bauen ihre Goldreserven weiter aus, da Gold keine Verbindlichkeit einer Regierung, einer Zentralbank oder eines Unternehmens darstellt.
In einem Szenario, in dem der Anteil von Gold an den weltweiten Reserven der Zentralbanken von etwa 30 auf 40 Prozent steigt, sieht die Deutsche Bank sogar Spielraum für einen Goldpreis von 8.000 Dollar pro Feinunze innerhalb von fünf Jahren. Das ist keine feste Kursprognose, zeigt aber, wie groß die strukturelle Nachfrage nach Gold werden kann, wenn sich der Trend zur Entdollarisierung fortsetzt.

Damit passt Gold immer besser in ein Portfolio, das einer unsichereren Weltordnung Rechnung trägt. Nicht als Ersatz für Aktien oder produktive Unternehmen, sondern als Gegengewicht in einer Zeit, in der Geopolitik, Geldpolitik und technologische Machtverschiebungen schwerer vorhersehbar sind.
Ein günstiges fundamentales Umfeld ist jedoch keine Garantie für unmittelbare Kursanstiege. Gerade kurzfristig dreht sich an den Finanzmärkten nicht nur alles um die Geschichte, sondern auch um die Dynamik. Bis Ende Januar lag diese Dynamik eindeutig bei Gold und Silber, während die US-Tech-Börse eher zu kämpfen hatte.
Mittlerweile hat sich dieses Bild gewendet. Gold und Silber suchen vor allem nach einem Boden und bauen möglicherweise die Grundlage für eine neue Phase von Kursanstiegen auf, während die US-Tech-Indizes weiterhin einen Rekord nach dem anderen brechen. Dadurch liegt das Momentum derzeit nicht bei den Edelmetallen, was die Wahrscheinlichkeit verringert, dass es kurzfristig plötzlich zu einem neuen explosiven Anstieg kommt.
Solche Phasen beginnen oft Schritt für Schritt und enden erst später in einem Massensprint, wie wir im Januar gesehen haben. Das fundamentale Bild für Gold und Silber bleibt stark genug, um einen solchen neuen Sprint langfristig zu ermöglichen, aber vorerst müssen Anleger mit einem Markt rechnen, in dem sich die Aufmerksamkeit wieder vorübergehend auf Technologie und KI richtet.
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