Gold steht aufgrund des Ölschocks und des starken Dollars unter Druck

Veröffentlicht am:
19.3.2026

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Gold wurde auch vom Ölschock getroffen, der die Wall Street erschüttert

Der Irankrieg bleibt aufgrund der Volatilität und insbesondere Unbehagen Bedenken an den Finanzmärkten. Normalerweise ist dies das ideale Rezept für einen Anstieg des Goldpreises, aber das war in den letzten Wochen nicht der Fall. Auch in dieser Woche sehen wir, dass Gold hauptsächlich im Gesamtwert enthalten ist Unwohlsein das herrscht an der Wall Street.

In diesem Artikel erörtern wir, warum Gold während des Krieges im Nahen Osten Schwierigkeiten hat, sich zu behaupten.

Gold und Silber fallen, während sich Öl wie eine Abrissbirne durch die Märkte bewegt. Quelle: TradingView

Warum fällt der Goldpreis jetzt?

Schließlich würden Sie erwarten, dass Gold von der Unsicherheit profitiert. Die kurzfristige Realität sieht jedoch anders aus. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Preisänderungen immer das Ergebnis einer Mischung von Umständen sind. Das ist in diesem Fall nicht anders.

Dass Gold und Silber so deutlich negativ auf diese Entwicklungen reagieren, hat auch mit den Preisbewegungen des vergangenen Jahres zu tun. Edelmetalle kamen aus einer sehr starken Phase.

Von Anfang 2025 bis Ende Januar 2026 war der Goldpreis um über 100 Prozent, während die Silberpreis sprang um fast 300 Prozent. Seit Ende Januar befinden sich Edelmetalle in einer Phase, in der Anleger Gewinne erzielen und der Abwärtsdruck auf die Preise zugenommen hat.

Gold und Silber stammen aus einer Phase extremer Anstiege. Quelle: TradingView

Es gab also bereits eine Phase des Gegenwinds, und dann hat der Iran-Konflikt das überwunden. Dieser Krieg wiederum sorgt für zusätzlichen Verkaufsdruck, da höhere Ölpreise eine höhere Inflation (Erwartungen) bedeuten und wenig oder gar keinen Spielraum für Zinssenkungen bedeuten.

Kurzfristig schafft dies ein Umfeld, in dem es für Anleger attraktiver ist, den US-Dollar zu wählen. Schließlich zahlt es Zinsen, Gold jedoch nicht. Wenn auch diese Zinssätze steigen, steigt die relative Attraktivität des Dollars gegenüber Gold.

In jedem Fall hat die US-Zentralbank diese Woche klargestellt, dass der Markt nicht mit Zinssenkungen rechnen muss. Bis Ende 2026 erwartet Der Markt hat jetzt nur eine sehr geringe Zinssenkung.

Zusammengenommen führt dies zu einer Kombination aus kurzfristig unattraktiven Bedingungen für Gold. Trotzdem besteht auf längere Sicht weiterhin ein günstiges Bild für das Edelmetall.

Das langfristige Gesamtbild für Gold bleibt positiv

Erstens ist es in Zeiten wie diesen wichtig, einen Schritt zurückzutreten und das Gesamtbild zu betrachten. Dies zeigt beispielsweise auf dem Tageschart für Gold, dass der Aufwärtstrend auf längere Sicht immer noch intakt ist.

Es ist durchaus möglich, dass der Goldpreis den 100-Tage-Durchschnitt des Preises (grün) stützen wird, so wie es in den Jahren 2024 und 2025 der Fall war.

Der Aufwärtstrend von Gold wurde noch nicht gebrochen. Quelle: TradingView

Darüber hinaus ist es von grundlegender Bedeutung, sorgfältig über die Folgen dieses Krieges nachzudenken. Wenn der Iran-Konflikt noch lange andauert, wird er letztlich zu dauerhaften Schäden an der Weltwirtschaft, zu höherer Inflation und niedrigerem Wirtschaftswachstum führen.

Dann wird ein Punkt kommen, an dem die Zentralbanken eingreifen und die Wirtschaft mit Zinssenkungen und anderen Formen der Unterstützung unterstützen müssen.

Jetzt befinden wir uns immer noch in der Phase, in der die Situation Gold tatsächlich schadet, aber das wird sich umkehren, sobald die Zentralbanken gezwungen sind, zu helfen. Vor allem kurzfristig wird eine solche Situation zu einer höheren Inflation führen und die Zentralbanken müssen sich zurückziehen, aber dieser Rückzug hat Grenzen.

Wenn die Zentralbanken zwischen Inflation und Wirtschaft wählen müssen, werden sie sich fast immer für die Wirtschaft entscheiden. Lesen Sie: Sollte die Situation komplett eskalieren und eine globale Rezession auslösen, werden Zinssenkungen definitiv nicht ausgelassen, weil der Ölpreis eine erhöhte Inflation verursacht.

Im Moment schwankt Gold also, aber auf längere Sicht fügen Kriege der Welt Schaden zu. Schäden, die Zentralbanken und Regierungen mit finanzieller Unterstützung reparieren müssen. Letztlich geht dies oft auf Kosten der Kaufkraft öffentlicher Gelder, und genau davor schützt Gold im Wesentlichen.

So kann sich dieser Konflikt beispielsweise kurzfristig negativ auf Gold auswirken, während er auf längere Sicht sogar die fundamentale Grundlage für eine Investition stärkt. Schließlich zeigen diese Entwicklungen auch, wie wertvoll es sein kann, einen Teil Ihres Vermögens in eine Anlage zu investieren, die gegenüber Politik und Wirtschaft neutral ist. Ein Vermögenswert, dem es auf längere Sicht egal ist, wo die geopolitische Macht liegt. Das ist die Essenz von Gold und der Grund, warum sich viele Anleger dafür entscheiden, einen Teil ihres Vermögens in das Edelmetall zu investieren.

Fazit

Gold steht trotz geopolitischer Turbulenzen unter dem Druck steigender Ölpreise und eines starken Dollars. Erfahren Sie, warum dies nur vorübergehend sein kann und was dies langfristig bedeutet.

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