Schwächerer Arbeitsmarkt, Inflation bleibt hoch und Fed steht unter Druck

Veröffentlicht am:
20.12.2025

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1. Der schwächere US-Arbeitsmarkt erhöht den Druck auf die Fed

Die Beschäftigung in den USA ist gescheitert. Den ADP-Zahlen zufolge fiel die Zahl der Arbeitsplätze im privaten Sektor im November um 32.000, der größte Rückgang seit Anfang 2023. Vor allem kleine Unternehmen (<50 Mitarbeiter) verloren viele Arbeitsplätze: minus 120.000, der größte Verlust seit Mai 2020.

Das Lohnbild schwächt sich ebenfalls ab. Bei Arbeitnehmern, die den Arbeitsplatz wechselten, stieg ihr Gehalt um durchschnittlich 6,3%, den niedrigsten Stand seit Februar 2021. Daher kühlt sich der Arbeitsmarkt, ein wichtiger Teil des Mandats der Fed, weiter ab.

Der Shutdown der Regierung verzögerte den offiziellen Beschäftigungsbericht vom November, wodurch sich diese ADP-Zahlen im Vorfeld der Fed-Sitzung nächste Woche verschärften. Anleger schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung derzeit auf 90% ein. Vor weniger als einem Monat lag diese Wahrscheinlichkeit unter 50%.

2. Trump deutet auf den nächsten Fed-Chef hin: Kevin Hassett

Donald Trump kündigte an, seinen Kandidaten für die Fed-Präsidentschaft Anfang 2026 bekannt zu geben. Bei einem Treffen dankte er offen Kevin Hassett, dem derzeitigen Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates, und fügte hinzu: „Ich schätze, ein potenzieller Fed-Vorsitzender ist auch hier.“

Hassett ist als optimistischer Prognostiker bekannt, der, wie Trump, mehr Vertrauen in Produktivität und Deregulierung als Quellen der Desinflation hat als viele aktuelle FOMC-Mitglieder. Unter seiner Führung könnte die Politik möglicherweise eine gemäßigte Wendung nehmen.

Im Gegenteil, einige Anleger befürchten, dass Hassett als loyaler Trump-Berater aggressive Zinssenkungen vornehmen könnte, um dem Weißen Haus zu gefallen. Die Angst vor politischem Einfluss auf die Geldpolitik kehrt somit zurück.

3. Die langfristigen Zinssätze in Japan steigen

In Japan steigen die Zinssätze. Die 10-Jahres-Rendite stieg auf 1,89%, die 30-Jahres-Rendite sogar auf 3,42%. Die Kombination aus steigender Inflation, vorsichtig verschärften geldpolitischen Erwartungen der BOJ und Bedenken hinsichtlich der Haushaltsausgaben erhöht den Druck zusätzlich. Die Marktstimmung ändert sich: Japans Ära der Nullzinsen scheint sich dem Ende zu nähern.

4. Die deutsche Inflation überrascht

Die Inflation in Deutschland stieg im November unerwartet auf 2,6 Prozent, den höchsten Stand seit neun Monaten. Ökonomen hatten mit 2,4% gerechnet. Dieser Anstieg steht im Gegensatz zu niedrigeren Inflationsraten in Frankreich und Italien und verstärkt die Unsicherheit im Hinblick auf die Zinsentscheidung der EZB im Laufe dieses Monats.

Von der EZB werden jedoch keine Maßnahmen erwartet. Es wird erwartet, dass die Zinssätze unverändert bleiben, obwohl signalisiert wird, dass der Preisdruck in der Eurozone nicht vollständig verschwunden ist.

5. Die niederländische Inflation ist immer noch zu hoch

Die vorläufige Inflationsrate für November liegt laut CBS bei 2,9%. Das ist nur ein Bruchteil weniger als die 3,1% im Oktober. Obwohl der Trend leicht rückläufig ist, liegt die Zahl weiterhin hartnäckig über dem EZB-Ziel.

Für niederländische Haushalte bedeutet das: Ersparnisse verlieren immer noch an Kaufkraft, während Investitionen zum Schutz des Vermögens weiterhin notwendig sind.

Fazit

The US labour market schwächelt, while central banks on the world are vor schwierigen entscheidungen. Sie erfahren, wie sich die Politik der Fed, die Inflation und die geopolitischen Entwicklungen auf die Aussichten für Edelmetallinvestoren auswirken.

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