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Die Marktstimmung bröckelt. Aktien, Bitcoin, Krypto und Gold haben in den letzten Tagen einen Schlag erlitten. Nur Gold konnte sich etwas erholen. Die Ursache? Eine Mischung aus Unsicherheit und wachsenden Zweifeln.
Die Federal Reserve hat kürzlich angedeutet, dass Zinssenkungen nicht vom Tisch sind, aber sicherlich nicht garantiert sind. Mehrere politische Entscheidungsträger beklagen, dass die Inflation immer noch zu anhaltend ist. Und weil die US-Regierung lange Zeit unter Druck stand, fehlten viele offizielle Daten, was es für die Fed schwieriger machte, den wirtschaftlichen Kurs zu bestimmen. Private Datenquellen deuten unterdessen auf einen schwächelnden Arbeitsmarkt hin. Doch laut dem Vorsitzenden der Fed, Jerome Powell, zielen die jüngsten Zinsmaßnahmen in erster Linie darauf ab, das Wachstum nicht zu bremsen, nicht zu stimulieren.
Ein weiteres Problem an den Märkten ist insbesondere die Bewertung von US-Technologieunternehmen. Anleger fragen sich, ob sich all diese Milliarden an KI-Investitionen jemals auszahlen werden. Es gibt viele Geschäfte zwischen KI-Unternehmen, was die Dynamik verstärkt, sie aber manchmal künstlich aussehen lässt. Darüber hinaus gibt es zunehmend Berichte, dass chinesische Unternehmen ähnliche Leistungen mit weniger Ressourcen erzielen.
Aus historischer Sicht ist das gar nicht so schlimm: Die KI-Investitionen belaufen sich auf rund 0,8 Prozent des US-BIP, während frühere große Technologiezyklen in den letzten 150 Jahren einen Höchststand von 1,5 Prozent oder mehr erreichten.
Es gibt zunehmend Bedenken hinsichtlich privater Kredite an Unternehmen. Einige von ihnen wurden in letzter Zeit abgeschrieben, und es besteht die Befürchtung, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Das Segment „Private Debt“, in dem Investoren außerhalb von Banken Geld direkt an Unternehmen leihen, und sein größerer Bruder „Private Equity“ geraten infolgedessen unter Druck. Die Anleger werden nervös, vor allem jetzt, wo viele dieser Kredite schlecht handelbar sind.
Bitcoin hat seit seinem Höchststand vor einem Monat mehr als 30% verloren und ist diese Woche sogar unter 100.000$ gefallen. Obwohl darauf leichte Erholungsbewegungen folgten, scheint sich die Stimmung gekippt zu haben. Langfristige Inhaber haben in den letzten Wochen rund 400.000 Bitcoins verkauft, was einem Abfluss von mehr als 45 Milliarden Dollar entspricht. Infolgedessen ist der Markt vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten.
Noch eine bemerkenswerte Botschaft: Die tschechische Zentralbank beginnt einen Versuch mit Bitcoin. Nicht sofort als Reserve, sondern um zu analysieren, wie sie sich in verschiedenen Szenarien verhält. Es bleibt teilweise symbolisch, aber interessant.
Das Vereinigte Königreich steht vor einem wichtigen Datum: dem 26. November, wenn die Labour-Regierung ihren ersten Haushaltsplan vorlegt. Der Markt schaut gespannt zu. Der Spielraum für Fehler ist gering, da die Schulden hoch und die wirtschaftlichen Puffer minimal sind. Premierminister Keir Starmer hat bereits angekündigt, dass es sich um einen Haushaltsplan handeln wird, der „auf Labour-Werten basiert“. Das klingt nach höheren Steuern für wohlhabende Menschen.
Laut Bloomberg muss Finanzministerin Rachel Reeves möglicherweise ein „Sammelsurium“ kleinerer Maßnahmen vorschlagen, um eine Haushaltslücke von rund 20 Milliarden Pfund zu schließen, nachdem sie eine frühere Steuererhöhung für Arbeitnehmer fallen gelassen hat.
Die britische Inflationsrate fiel im Oktober auf 3,6%, was hauptsächlich auf niedrigere Energiepreise zurückzuführen ist. Ökonomen bezweifeln jedoch, dass dies für eine Zinssenkung im Dezember ausreicht. Die Kerninflation, insbesondere im Dienstleistungssektor, ist nach wie vor auf einem zu hohen Niveau. Die Zinssätze im Vereinigten Königreich sind inzwischen gestiegen, und der Druck nimmt gegen den 26. November zu.
Niederländische Haushalte investieren mehr denn je, obwohl es immer noch relativ wenig ist. Die Gesamtinvestitionen überstiegen im dritten Quartal 2025 zum ersten Mal die 200-Milliarden-Euro-Marke, berichtete die De Nederlandsche Bank. Bemerkenswert: ASML ist heute die beliebteste Aktie unter niederländischen Anlegern und hat Shell gestürzt.
Aber lassen Sie uns das ins rechte Licht rücken. Wie Jeroen Blokland betont: „Die Niederländer investieren viel zu wenig! Das sollte die Überschrift der DNB-Botschaft sein. Denn verglichen mit diesen 200 Milliarden an Investitionen befinden sich nicht weniger als 518 Milliarden auf Sparkonten und 108 Milliarden auf Girokonten. Nur 24% des Vermögens werden investiert. Der Rest ruiniert bei einem Zinssatz von knapp 1%, während die Inflation deutlich darüber liegt. Auf diese Weise werden die Niederländer weiterhin die Kaufkraft strukturell zerstören.“
Die meisten dieser Investitionen erfolgen in Aktien und Investmentfonds, aber kaum in Gold oder Bitcoin. Ein schmerzhafter blinder Fleck in einer Welt, in der Inflation, Schulden und geopolitische Risiken nicht einfach verschwinden.
Die Märkte stehen aufgrund der anhaltenden Inflation, fallender Kryptowährungen und wachsender Zweifel an den KI-Bewertungen unter Druck. In einer unsicheren Welt suchen Anleger wieder nach Orientierung - wobei Gold die bemerkenswerte Ausnahme darstellt.
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