Goldpreis aufgrund geopolitischer Turbulenzen und Marktstress auf Rekordniveau

Veröffentlicht am:
22.1.2026

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Markt-Update

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1. Trump will jetzt über Grönland verhandeln

Während seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos übte Präsident Trump offen Druck auf Europa aus, Grönland abzutreten. Laut Trump sollten die USA in der Lage sein, „sofort“ über die Übernahme der Insel zu verhandeln, die er für die Sicherheit der USA als entscheidend ansieht.

Trump schloss militärische Gewalt aus, warnte aber: Diejenigen, die nicht kooperieren, werden das Verhältnis zur NATO bemerken. „Sie können ja sagen und wir sind dankbar. Sie können nein sagen, und wir werden uns daran erinnern „, sagte der Präsident. Er betonte, dass Dänemark „sich die Insel sowieso nicht leisten kann“ und wiederholte seine Frustration über das NATO-Bündnis.

2. Handelsabkommen auf Eis gelegt

Die Folgen von Trumps Anspruch auf Grönland sind spürbar: Das Europäische Parlament hat die Ratifizierung eines US-europäischen Handelsabkommens gestoppt. Grund: Die Drohung mit neuen Importzöllen durch Trump, mit denen die europäischen Länder unter Druck gesetzt werden sollen, Grönland zu verkaufen.

Das Abkommen, das eine Senkung der gegenseitigen Zölle beinhaltete, schien ein Schritt in Richtung besserer transatlantischer Beziehungen zu sein. Aber jetzt, da die USA territorialen Druck auf einen EU-Mitgliedstaat ausüben, ist alles in Gefahr. Die EU wirft den USA „Destabilisierung“ und „handelspolitische Erpressung“ vor.

3. Der dänische Rentenriese verkauft US-Staatsanleihen

Die dänische AkademikerPension, mit einem verwalteten Vermögen von 25 Milliarden US-Dollar, steigt vollständig aus US-Staatsanleihen aus. Laut CIO Anders Schelde sind die langfristigen Risiken zu groß geworden: „Die USA sind eigentlich kein guter Kreditnehmer mehr. Die öffentlichen Finanzen sind strukturell nicht tragfähig.“ Der Zeitpunkt ist explosiv. Die Entscheidung fällt inmitten der Spannungen um Grönland und einer Zeit, in der die US-Zinssätze unter Druck stehen. Schelde: „Wir können woanders bessere Alternativen finden.“

explosiv. Die Entscheidung fällt inmitten der zunehmenden Spannungen in Grönland und zu einer Zeit, in der die US-Zinssätze unter Druck stehen. Schelde fügte hinzu: „Wir können woanders bessere Alternativen finden.“

4. Die japanischen Zinssätze steigen, die Märkte sind schockiert

Die Renditen japanischer 40-jähriger Staatsanleihen blieben über 4%, ein Niveau, das seit Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde. Anleger sind besorgt über Steuersenkungen im Vorfeld der vorgezogenen Wahlen am 8. Februar.

Das Vertrauen in die japanische Politik bröckelt. Der Yen bleibt schwach, der Aktienmarkt fällt und der Anleihemarkt bleibt verunsichert. Die politischen Entscheidungsträger in den USA sind besorgt: Die Schocks in Japan dringen in die US-Staatsanleihen ein, genauso wie das Vertrauen dort ebenfalls sinkt.

5. Gold auf Rekordniveau, Nachfrage explodiert

Der Goldpreis erreichte 4.888$ pro Unze und korrigierte sich leicht, nachdem Trump versprochen hatte, in der Grönlandfrage keine Gewalt anzuwenden. Dennoch ist der Trend weiterhin steigend: Anleger suchen nach einem sicheren Hafen, da sich geopolitische Risiken, Währungsturbulenzen und die Geldpolitik auf Kollisionskurs befinden.

Die polnische Zentralbank, der weltweit größte offizielle Goldkäufer, kauft trotz des hohen Preises weitere 150 Tonnen. „Stabilität und Glaubwürdigkeit sind wichtiger als der Kurs“, sagt Vorstandsmitglied Artur Sobon. Das Ziel: Schutz vor geopolitischem Chaos.

Fazit

Geopolitische Spannungen, steigende Zinsen und das schwindende Vertrauen in Staatsanleihen bringen die Märkte in Aufruhr. Gold profitiert in vollen Zügen und bricht Rekorde, da die Anleger in Scharen nach Sicherheit suchen.

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